Viele meiner Patienten berichten, dass sie körperliche Symptome spüren – ohne dass eine medizinische Ursache gefunden wird. Kopfschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden, Verspannungen oder Herzrasen treten immer wieder auf und belasten den Alltag. Häufig hängt dies eng mit Stress, belastenden Erfahrungen oder traumatischen Erlebnissen zusammen.
Vielleicht erkennen Sie sich wieder:
Ihr Körper zeigt ständig Symptome, die medizinisch nicht erklärt werden.
Verspannungen, Kopfschmerzen oder Magenprobleme begleiten innere Anspannung und Stress.
Ihr Herz rast oder Sie fühlen sich dauerhaft müde und erschöpft.
Sie spüren körperliche Reaktionen auf psychische Belastungen, die Ihren Alltag stark beeinflussen.
Sie fragen sich: „Warum reagiert mein Körper so – obwohl ich doch eigentlich gesund sein sollte?“
Aus meiner Erfahrung zeigen sich psychosomatische Beschwerden häufig bei Menschen, die belastende oder traumatische Erfahrungen gemacht haben – sei es in der Kindheit, Jugend oder im späteren Leben.
Der Körper speichert Stress, Angst und innere Überforderung ab, oft unbewusst. Das Nervensystem bleibt in Alarmbereitschaft, innere Spannungen zeigen sich körperlich – als Schmerzen, Herzrasen, Verdauungsprobleme oder chronische Verspannungen.
Tendenziell zu viele meiner Patient kennen das: Da sind Beschwerden – manchmal diffus, manchmal sehr konkret – und trotzdem heißt es irgendwann nur noch „Das ist halt psychisch.“
Dieser Moment kann tief verunsichern. Denn oft fühlt es sich so an, als würde man nicht ernst genommen. Als würde der Schmerz oder die Erschöpfung einfach „eingebildet“ sein. Und gleichzeitig schleicht sich die Angst ein: Was, wenn doch etwas übersehen wurde?
Doch was, wenn der Körper gar nicht lügt – sondern einfach auf seine Weise spricht?
Gerade bei langanhaltenden oder immer wiederkehrenden Symptomen lohnt sich ein genauer Blick. Denn Körper und Psyche gehören untrennbar zusammen. Und wenn die Seele dauerhaft überfordert oder belastet ist, beginnt der Körper oft, die Not zu zeigen.
Die gute Nachricht: Je stabiler die Psyche wird, desto besser kann es auch dem Körper gehen. Symptome können sich verändern, Spannungen lösen sich – Schritt für Schritt.
Chronische Verspannungen – besonders im Nacken, Rücken oder Kiefer
Kopfschmerzen oder Migräne – häufig ohne eindeutige Auslöser
Magen-Darm-Beschwerden – z. B. Reizdarm, Übelkeit oder Völlegefühl
Herzrasen oder Engegefühl – ohne organischen Befund
Schlafprobleme – Einschlaf- und Durchschlafstörungen trotz Müdigkeit
Erschöpfung – selbst nach ausreichend Schlaf
Innere Unruhe oder Zittern – wie „unter Strom stehen“
Atemprobleme – das Gefühl, nicht richtig durchatmen zu können
Taubheitsgefühle oder Kribbeln – v. a. in Händen, Füßen oder Gesicht
Häufige Infekte oder Schwächegefühle – bei unklarer Ursache
Das Gefühl, nicht richtig im eigenen Körper zu sein – wie „neben sich stehen“
1. Was sind psychosomatische Beschwerden?
Viele meiner Patienten spüren körperliche Symptome, die durch psychische Belastungen oder Stress entstehen.
2. Können psychosomatische Beschwerden durch Trauma entstehen?
Ja. Belastende oder traumatische Erfahrungen, besonders in der Kindheit, prägen das Nervensystem langfristig und können körperliche Symptome hervorrufen.
3. Wie können psychosomatische Beschwerden behandelt werden?
Durch eine Kombination aus Selbstregulation, Atem- und Körperübungen, traumasensibler Begleitung und dem Verstehen der Verbindung zwischen Körper und Psyche.
4. Wie lange dauert es, bis sich Besserung zeigt?
Das ist sehr individuell. Manche meiner Patienten spüren schon nach wenigen Sitzungen Erleichterung, andere profitieren von einer längerfristigen Begleitung. Geduld und konsequentes Üben sind
wichtig.
5. Sollte ich vorher ärztlich abklären lassen, dass nichts körperlich ist?
Ja. Bevor wir psychosomatische Ursachen in den Fokus nehmen, ist es wichtig, organische Ursachen ärztlich auszuschließen.
Sie dürfen den ersten Schritt in Ihrem Tempo gehen.
Ein kostenfreies Kennenlerngespräch kann Ihnen helfen, wenn
Sie sich noch unsicher sind, ob eine Therapie gerade das Richtige für Sie ist.
Sie spüren, dass Sie sich Unterstützung wünschen – wissen aber nicht genau, wo Sie anfangen sollen.
Sie sich einfach mal orientieren möchten – ohne Druck und ganz in Ruhe.
Besuchen Sie mich gerne in meiner Praxis für Angst- und Traumatherapie in Brannenburg.
Sie finden mich in der Kirchenstraße 12 im 1. Obergeschoss – zentral gelegen zwischen Rosenheim, Raubling, Neubeuern, Bad Aibling und Oberaudorf. Parkplätze sind direkt vor dem Haus
vorhanden.
Auch mit dem Zug bin ich gut erreichbar: Der Bahnhof Brannenburg ist nur ca. 7 Gehminuten entfernt.
Falls der Weg zu weit ist oder aktuelle Ängste den Besuch erschweren, ist auch eine Online-Begleitung möglich.